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Lesung und Gespräch mit Autorin Elli Unruh
Sonntag, 12. April, 11 Uhr: „Fische im Trüben“ am Trappensee
Am Sonntag, dem 12. April, um 11 Uhr, liest Elli Unruh in der Reihe „Debüt am See“ im Literaturhaus Heilbronn aus ihrem Erstlingsroman „Fische im Trüben“, der für den Belletristik-Buchpreis der Leipziger Buchmesse 2026 nominiert war. Einprägsam und einfühlsam erzählt Elli Unruh darin die Geschichte einer deutsch-mennonitischen Familie, die bis Ende der achtziger Jahre im südlichen Kasachstan lebte und sich unter sowjetischer Herrschaft vielen Herausforderungen stellen musste.
Die Autorin taucht ein in die Zeit ihrer Vorfahren, Großeltern und Eltern und schildert das Leben von Menschen, die durch den Lauf der Geschichte und häufig wechselnde Lebensumstände und -orte nicht mehr aus noch ein wissen, aber in Traditionen, Religion und eigener Sprache Halt finden.
Faszinierend lernt man eine ganz und gar fremde Welt kennen.
Die Veranstaltung wird moderiert von Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel.
Tickets für 10 € unter: www.diginights.com/literaturhaus oder an der Abendkasse. Mitglieder des Fördervereins „Freunde des Literaturhauses Heilbronn e. V.“ zahlen den ermäßigten Eintritt von 8 €. Schülerinnen und Schüler, Studierende und Azubis zahlen gegen Vorlage eines gültigen Nachweises 3 €. Alle Ticketpreise zzg. Vvk-Gebühr.
Elli Unruh wurde 1987 in Georgijewka (Kasachstan) geboren und wuchs in Süddeutschland auf. Sie arbeitet heute im Deutschen Literaturarchiv Marbach. Für die Fertigstellung ihres ersten Romans „Fische im Trüben“ erhielt sie eine Förderung der Kunststiftung sowie des Förderkreises für Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Baden-Württemberg.

