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Lena Gorelik liest aus „Alle meine Mütter“

Freitag, 17. April, 19 Uhr: Preisgekrönte Autorin im Literaturhaus

Die Schriftstellerin Lena Gorelik, die im Zuge der Leipziger Buchmesse mit dem Preis der Literaturhäuser 2026 ausgezeichnet wurde, gastiert am Freitag, dem 17. April, um 19 Uhr im Literaturhaus Heilbronn und stellt ihren neuen Roman „Alle meine Mütter“ vor. Darin setzt sich die Autorin auf berührende und sensible Art mit verschiedenen Formen der Mutterschaft und der komplexen wie prägenden Mutter-Kind-Beziehung auseinander. Die Veranstaltung wird moderiert von Journalistin und Fernsehmoderatorin Ariane Binder.
„Mütter prägen uns, auch wenn wir es nicht wollen, sie nisten sich in unseren Köpfen und Herzen ein, flüstern uns zu, schimpfen, trösten, tun es auch noch, wenn sie verstorben sind, tun es selbst dann, wenn wir sie nicht oder kaum kannten. Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden. Tragen sie darin für immer mit uns“, schreibt Lena Gorelik.

„‚Alle meine Mütter‘ ist ein subtil austarierter Resonanzraum darüber, wie Mütter unsere Identität, unser Selbstverständnis prägen, sogar über ihren Tod hinaus. Lena Gorelik gelingt es, Alltagsszenen so zu beschreiben, dass sie nicht banal erscheinen, und große Gefühle so einzufangen, dass sie niemals peinlich wirken – dafür aber anrührend und authentisch,“ lobt Autorin und Journalistin Franziska Wolffheim (tagesspiegel.de, 16. März 2026).

Tickets für 10 € unter: www.diginights.com/literaturhaus oder an der Abendkasse. Mitglieder des Fördervereins „Freunde des Literaturhauses Heilbronn e. V.“ zahlen den ermäßigten Eintritt von 8 €. Schülerinnen und Schüler, Studierende und Azubis zahlen gegen Vorlage eines gültigen Nachweises 3 €. Alle Ticketpreise zzg. Vvk-Gebühr.

Lena Gorelik, 1981 in St. Petersburg geboren, kam 1992 mit ihren Eltern nach Deutschland. Ihr Roman „Hochzeit in Jerusalem“ (2007) war für den Deutschen Buchpreis nominiert, „Mehr Schwarz als Lila“ (2017) für den Deutschen Jugendliteraturpreis. 2021 erschien ihr Roman „Wer wir sind“ und wurde begeistert besprochen. Regelmäßig schreibt Lena Gorelik Essays zu gesellschaftlichen Themen, u. a. für die Süddeutsche Zeitung oder Die Zeit. 2024 wurde sie mit dem Heinrich-Mann-Preis für Essayistik, 2026 mit dem Preis der Literaturhäuser ausgezeichnet.