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Ilma Rakusa liest im Parkhotel Heilbronn

Mittwoch, 21. Oktober, 19 Uhr: Schweizer Literatur: „Schöne Aussichten“

Am Mittwoch, dem 21. Oktober, um 19 Uhr, ist die vielfach ausgezeichnete Schweizer Schriftstellerin Ilma Rakusa zu Gast im Panoramasaal des Parkhotels Heilbronn. In ihrem neuen Buch „Wo bleibt das Licht“ setzt sie sich mit den Krisen und Unsicherheiten der Gegenwart auseinander und verbindet dabei persönliche Beobachtungen mit politischen Reflexionen. Die Lesung mit Gespräch findet in der Reihe „Schöne Aussichten: Literatur aus der Schweiz“ statt und wird von Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel moderiert. Gefördert wird die Veranstaltung von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. 

In Tagebuchprosa, Gedichten, Monologen und Dialogen erkundet Rakusa über einen Zeitraum von mehr als zweieinhalb Jahren ihr Inneres im Spiegel des Weltgeschehens. Sie blickt auf Krieg, Ungerechtigkeit und Despotismus, berichtet zugleich aber auch von Freundschaften, Erinnerungen, Literatur und Kunst. Persönliches und Politisches gehen dabei ineinander über. So entsteht ein vielstimmiges Gedankenbuch über eine von Krisen geprägte Gegenwart, aber ebenso über Vergänglichkeit, Menschlichkeit und das Glück im Kleinen.

Tickets für 10 € unter: www.diginights.com/literaturhaus oder an der Abendkasse. Mitglieder des Fördervereins „Freunde des Literaturhauses Heilbronn e. V.“ zahlen den ermäßigten Eintritt von 8 €. Gegen Vorlage eines gültigen Nachweises zahlen Inhaber und Inhaberinnen der Ehrenamtskarte Baden-Württemberg oder eines Schwerbehindertenausweises den halben Ticketpreis. Schülerinnen und Schüler, Studierende und Azubis zahlen 3 €. Alle Ticketpreise zzgl. VVK-Gebühr. 

Ilma Rakusa, 1946 in der Slowakei geboren, lebt seit 1951 in Zürich. Sie ist Schriftstellerin, Literaturkritikerin und Übersetzerin und übertrug unter anderem Werke von Anton Tschechow, Marina Zwetajewa, Marguerite Duras, Danilo Kiš, Imre Kertész und Péter Nádas ins Deutsche. Für ihr literarisches und übersetzerisches Schaffen erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Schweizer Buchpreis, den Berliner Literaturpreis und den Kleist-Preis.