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„Hausfreund“ Hebels Un-Vergänglichkeit
Montag, 21. September, 19 Uhr: Stadler und Schmidt am Trappensee
Zum 200. Todestag des großen Dichters und Theologen Johann Peter Hebel sprechen Arnold Stadler, Büchner-, Kleist- und Hebel-Preisträger, und Prof. Dr. Thomas Schmidt, Leiter der Marbacher Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (alim), am Montag, den 21. September, um 19 Uhr im Literaturhaus Heilbronn über das unvergängliche Werk des alemannischen „Hausfreunds“. Dabei geht es um Hebels ebenso kunstvolle wie doppelbödige Mundartgedichte sowie um seine so folgenreichen Kalendergeschichten. Die Veranstaltung wird gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).
Was macht Hebel heute noch zum Hausfreund? Was meinte der Philosoph Martin Heidegger, wenn er betonte, Hebel hätte die Sprache „ins Einfache“ gesteigert? Und wie erzählt Hebel ungeschminkt von der Vergänglichkeit – und spendet dennoch Trost? Ein Abend für Hebel-Liebhaber, Entdecker und alle, die gute Geschichten schätzen.
Tickets für 10 € unter: www.diginights.com/literaturhaus oder an der Abendkasse. Mitglieder des Fördervereins „Freunde des Literaturhauses Heilbronn e. V.“ zahlen den ermäßigten Eintritt von 8 €. Gegen Vorlage eines gültigen Nachweises zahlen Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte Baden-Württemberg oder eines Schwerbehindertenausweises den halben Ticketpreis. Schülerinnen und Schüler, Studierende und Azubis zahlen 3 €. Alle Ticketpreise zzgl. VVK-Gebühr.
Arnold Stadler, 1954 geboren, studierte katholische Theologie in München, Rom und Freiburg, anschließend Literaturwissenschaft in Freiburg, Bonn und Köln. Er lebt und schreibt hauptsächlich in seinem Heimatdorf Rast bei Meßkirch. Der promovierte Literaturwissenschaftler und theologische Ehrendoktor (FU Berlin) Stadler erhielt zahlreiche bedeutende Literaturpreise, darunter den Georg-Büchner-Preis. Zuletzt erschienen die Romane „Rauschzeit“ und „Am siebten Tag flog ich zurück“ sowie der Künstleressay „Mein Leben mit Mark“.
Thomas Schmidt, 1963 geboren, ist Honorarprofessor an der Universität Heidelberg. Seit 2006 leitet er im Deutschen Literaturarchiv Marbach die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg. Schmidt ist u. a. Autor und Herausgeber zahlreicher literarischer Studien.

