BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:https://www.heilbronn.de/
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VTIMEZONE
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:035b834975d7fe101317af28821e2c5c
LOCATION: Literaturhaus Heilbronn, Trappensee 1, 74074 Heilbronn
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Vernissage mit Nicolas Mahler: Ach die dumme Literatur!
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:„Ach die dumme Literatur!“, beklagt Hermann Hesse in einem Tagebucheintrag 1907 die Schwierigkeit, „was Rechtes“ zu Papier zu bringen.=0D=0A=0D=0AFür eine Ausstellung im Literaturhaus Heilbronn hat Nicolas Mahler Korrespondenzen, Tagebücher und Werke von 12 Autorinnen und Autoren der klassischen Weltliteratur durchforstet und die Urheberinnen und Urheber in Zeichnungen, begleitet von Originalzitaten, zu Papier gebracht.=0D=0A„Es gelingt mir fast nichts“, notiert Max Frisch, während Ingeborg Bachmann immer wieder unter Motivationsproblemen leidet: „Mein Gedicht-Ehrgeiz ist zero“.Die Vielschreiberin Friederike Mayröcker veröffentlichte im Laufe ihres langen Lebens zwar über 100 Bücher, doch auch sie hatte arge Zweifel an ihrer Tätigkeit: „Ist Schreibarbeit gleich Lesbarkeit?“=0D=0A=0D=0AKurzum: „Ein Buch zu veröffentlichen, bringt dieselben Komplikationen mit sich wie eine Hochzeit oder eine Beerdigung.“ (E.M. Cioran)=0D=0ADie Ausstellung zeigt die mühevollen Stationen der Literaturproduktion, vom leeren Blatt Papier bis zum Eintreffen der ersten Besprechungen. „Danke für die Rezensionen – die beide gleich blöd sind.“ (Peter Handke)=0D=0A=0D=0AUnd dennoch, wie Marguerite Duras feststellte „schreibt man irgendwo auf der Welt Bücher. Alle schreiben welche. Ich glaube es. Ich bin sicher, dass es so ist.“=0D=0A=0D=0A =0D=0A
URL;VALUE=URI:/veranstaltungen/veranstaltung.html
CLASS:PUBLIC
DTSTART:20260909T160000Z
DTEND:20260909T180000Z
END:VEVENT
END:VCALENDAR