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LOCATION: Literaturhaus Heilbronn, Trappensee 1, 74074 Heilbronn
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Arnold Stadler und Thomas Schmidt „Hausfreund“ Hebels Un-Vergänglichkeit
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Zum 200. Todestag des großen Dichters und Theologen Johann Peter Hebel sprechen Arnold Stadler, u.a. Büchner-, Kleist- sowie natürlich auch Hebel-Preisträger, und Thomas Schmidt (Deutsches Literaturarchiv Marbach) über das unvergängliche Werk des alemannischen „Hausfreunds“: über seine ebenso kunstvollen wie doppelbödigen Mundartgedichte und über seine so folgenreichen Kalendergeschichten, in denen „oftmals trostlose und ungeschminkte Einsichten“ so daherkommen, „als wäre es Zuversicht“ (Stadler). Was macht Hebel heute noch zum Hausfreund? Was meinte der Philosoph Martin Heidegger, wenn er betonte, Hebel hätte die Sprache „ins Einfache“ gesteigert? Und wie erzählt Hebel ungeschminkt von der Vergänglichkeit - und spendet dennoch Trost? Ein Abend für Hebel-Liebhaber, Entdecker und alle, die gute Geschichten schätzen.=0D=0A=0D=0AArnold Stadler wurde 1954 in Meßkirch geboren. Er studierte katholische Theologie in München, Rom und Freiburg, anschließend Literaturwissenschaft in Freiburg, Bonn und Köln. Er lebt und schreibt meist in Rast über Meßkirch. Der promovierte Literaturwissenschaftler und theologische Ehrendoktor Arnold Stadler erhielt zahlreiche bedeutende Literaturpreise, darunter den Herrmann-Hesse-Förderpreis für „Feuerland“, den Thaddäus-Troll-Preis 1996, den Georg-Büchner-Preis 1999, die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg 2002, den Kleist-Preis 2009 sowie 2010 den Johann-Peter-Hebel-Preis. Zuletzt erschienen die Romane „Rauschzeit“ und „Am siebten Tag flog ich zurück“ sowie der Künstleressay „Mein Leben mit Mark“.=0D=0A=0D=0AThomas Schmidt, 1963 geboren, ist Honorarprofessor an der Universität Heidelberg. Seit 2006 leitet er im Deutschen Literaturarchiv Marbach die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg. Im Rahmen seiner körper-, raum- und gedächtnisgeschichtlichen Forschungen untersucht er u. a. die Wechselbeziehung zwischen Literatur und Leibesübungen.=0D=0A
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