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LOCATION:Parkhotel Heilbronn, Gartenstraße  1, 74072 Heilbronn
SUMMARY;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Ilma Rakusa: Wo bleibt das Licht
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:Wo bleibt das Licht – eine passendere Frage könnte man in diesen Zeiten wohl kaum in den Raum werfen. Dunkle Nachrichten und düstere Prognosen prägen die Gegenwart und beschäftigen die große Schweizer Autorin Ilma Rakusa.=0D=0A=0D=0AIn Tagebuchprosa, Gedichten, Monologen und Dialogen erkundet sie mehr als zweieinhalb Jahre lang – beginnend im Sommer 2022 – ihr Inneres im Spiegel des Außen.=0D=0A=0D=0ASie blickt mit Schrecken und Erschütterung auf die Krisenherde der Welt, hadert, zweifelt und verzweifelt. Mit klarem Blick und scharfer Urteilskraft prangert sie wortstark Ungerechtigkeit und Despotismus an, appelliert an Menschlichkeit und Verstand, berichtet voller Empathie vom Alltag notleidender Menschen. Ilma Rakusa schreibt ebenso luzide wie poetisch über die Gegenwart. Sie durchwandert aber auch voller Sanftmut, Wehmut und Wärme gedanklich zusammen mit jahrelangen Weggefährten Zeit und Raum, erinnert gemeinsame Gespräche und memoriert Texte.=0D=0A=0D=0ADie Vergänglichkeit wohnt in diesem Gedankenbuch wie auch die Lebendigkeit, das große Glück im Kleinen und vor allem die Liebe. Die Liebe zur Familie und zu Freunden, zur Literatur und Kunst. Das Persönliche und das Politische gehen in diesen Reflexionen, Gegenwartsbetrachtungen und Sprachperlen Hand in Hand.=0D=0A=0D=0AIlma Rakusa, 1946 in der Slowakei geboren und lebt seit 1951 in Zürich. Sie ist Schriftstellerin, Literaturkritikerin und Übersetzerin (Tschechow, Zwetajewa, Duras, Kiš, Kertész, Nádas). Rakusa erhielt u. a. den Petrarca-Übersetzerpreis, Adelbert-von-Chamisso-Preis, Schweizer Buchpreis, Manès-Sperber-Preis, Berliner Literaturpreis sowie den Kleist-Preis. Von ihren zahlreichen Werken erschienen bei Droschl ihre Poetikvorlesungen Farbband und Randfigur (1994), der Essay Langsamer! (2005), die autobiografischen ‚Erinnerungspassagen‘ Mehr Meer (2009), das Berlin-Journal Aufgerissene Blicke (2013), die Erzählungen Einsamkeit mit rollendem ‚r‘ (2014), der Gedichtband Impressum: Langsames Licht (2016), Mein Alphabet (2019), Gedankenspiele über die Eleganz (2021) und die Gedichte Kein Tag ohne (2022).=0D=0A=0D=0ADie Veranstaltung in der Reihe „Schöne Aussichten: Literatur aus der Schweiz“ findet im Panoramasaal des Parkhotels Heilbronn statt und wird von Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel moderiert. Gefördert wird die Veranstaltung von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.=0D=0A
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