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Theodor Heuss´ Kampf gegen Antisemitismus

Mittwoch, 19. Mai, Literaturhaus: Online-Lesung von Karl-Josef Kuschel

Im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ lädt das Literaturhaus Heilbronn in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Heilbronn (keb) am Mittwoch, 19. Mai, 19 Uhr, zu einer Online-Lesung des renommierten Tübinger Theologen Karl-Josef Kuschel ein.

Kuschel stellt in seinem 2019 erschienen Buch „Antisemitismus und deutsche Demokratie. Theodor Heuss und seine ‚Feldzüge gegen das Vergessen‘“ die Leistungen des ersten Bundespräsidenten zur Bekämpfung antisemitischen Gedankenguts in Deutschland heraus. Der erste deutsche Bundespräsident Theodor Heuss war einer der wichtigsten Akteure im Kampf gegen den Antisemitismus im Deutschland der Nachkriegszeit. Seine Forderung nach einer „Kollektivscham“ - im Unterschied zu einer Kollektivschuld - prägen das Verständnis vom Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit bis heute. Kuschels Buch ist eine grundlegende Studie zur deutschen Erinnerungskultur und ein Plädoyer gegen jede Form des Antisemitismus.

„Wir freuen uns“, so Literaturhauschef Dr. Anton Knittel und keb-Leiter Norbert Hackmann, „dass wir mit Karl-Josef Kuschel einen ausgezeichneten Kenner zu Fragen des interreligiösen und interkulturellen Dialogs gewonnen haben für unsere Kooperation im Rahmen der Veranstaltungsreihe „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.“

Die Lesung wird am Mittwoch, 19. Mai, 19 Uhr, auf Youtube gestreamt. Tickets für die Liveübertragung gibt es für 5 Euro über Diginights. Der Link zum Ticketing ist über die Homepage des Literaturhauses, der Katholischen Erwachsenenbildung oder über die Social Media-Kanäle des Literaturhauses zu finden.