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Rainer Moritz stellt seinen neuen Roman vor

Online-Lesungen im Literaturhaus

Mit zwei neu aufgezeichneten Kurzlesungen startet das Literaturhaus Heilbronn sein erweitertes Online-Programm. Den Anfang macht der Heilbronner Autor Simon Denninger mit seinem Debütroman „Schwingenfall“. Der 41-jährige Autor liest eine Passage aus seinem High Fantasy Text um die Gutsmagd Minn und den Grenzwächter Toryan und erläutert im Gespräch mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel das Setting seines im Dezember 2020 vorgelegten Debüts, das im Hürther Drachenmond-Verlag erschienen ist. Abrufbar ist der Videobeitrag auf der Homepage des Literaturhauses www.literaturhaus-heilbronn.de und auf dem Youtube-Kanal des Literaturhauses Heilbronn.

Am Sonntag, 21. Februar, 16 Uhr, wird zudem eine Kurzlesung Jörg Magenaus aus seinem gerade erschienenen Debütroman „Die kanadische Nacht“ auf den beiden Internetseiten freigeschaltet. Der Termin war bereits seit Frühherbst als Erstvorstellung des bei Klett Cotta erschienen Werks geplant. Im Gespräch gibt der renommierte Literaturkritiker einen Einblick in seinen Roman über eine Vater-Sohn-Beziehung. „Die kanadische Nacht“ ist überdies ein Roman über die Liebe, das Abschiednehmen und den Neuanfang, ein Künstlerroman und nicht zuletzt eine Erzählung über die Sprache.

Der neue Roman „Als wär das Leben so“ von Rainer Moritz ist für das Literaturhaus Heilbronn Grund genug, auch eine Premiere in Sachen Streaming zu feiern. Die Lesung samt Gespräch zur Erzählung um die alleinstehende Lisa ist ab Donnerstag, 4. März, 19 Uhr, zu sehen. Der Hamburger Literaturhauschef und gebürtige Heilbronner erzählt von Lisa, die ihren Weg geradlinig und zufrieden durchs Leben geht, bis ihr irgendwann das Leben einen Strich durch die Rechnung macht.

Auch die für die kommenden Wochen längst geplanten weiteren Veranstaltungen des Literaturhauses werden online stattfinden. Die genauen Modalitäten zu den kostenpflichtigen Streaming-Angeboten sind derzeit noch in der Abstimmung. Karten für die Streaming-Zugänge sind jeweils für fünf Euro eine Woche vor der Veranstaltung unter www.diginights.com zu buchen.

Am Sonntag, 7. März, stellt Björn Stephan seinen in diesen Tagen erschienen Debütroman „Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau“ vor. Am Mittwoch, 10. März, ist die Auftaktveranstaltung des Literaturhauses zur Beteiligung an der Reihe „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Der Tübinger Autor und Journalist Kurt Oesterle stellt zusammen mit der Stuttgarter Rezitatorin Jule Hoelzgen eine Auswahl von Texten gegen den Antisemitismus vor.

Am Sonntag, 14. März, folgt in der Reihe Debüt am See die Online-Lesung von Natasja Penzar aus ihrem Roman „Yona“ und am Mittwoch, 17. März, geben Annette Geisler, Bibliothekarin im Stadtarchiv Heilbronn, und Kerstin Müller, unter anderem Sprecherzieherin in Heilbronn, Einblicke in das Heilbronner Leben von Victoria Wolff.

Zu den Pflichtthemen im Deutsch-Abitur sind für die zweite Aprilhälfte fünf Online-Vorträge in Kooperation mit der aim der Dieter Schwarz Stiftung und dem Abendgymnasium am Kolping Bildungszentrum vereinbart. „Wenngleich Literatur als soziale Praxis vom direkten Austausch lebt, wäre es keine Alternative, Veranstaltungen weiter zu verschieben oder gar abzusagen“, begründet Knittel sein forciertes Online-Programm. „Künftig sollen auch Hybridveranstaltungen möglich sein.“