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Pfau-Finissage und Spurenheft-Vorstellung

Literaturarchiv Marbach und BMP zu Gast im Literaturhaus

Anlässlich des 200. Geburtstags des Heilbronner Dichters, Satirikers und Revolutionärs Ludwig Pfau sind seit Sommer unter anderem Druckgrafiken und Kurzfilme der Heilbronner Künstlergruppe BMP – das sind Detlef Bräuer, Karl May und Uli Peter – im Literaturhaus Heilbronn zu sehen. Zum Todestag Pfaus am Dienstag, 12. April, 19 Uhr, endet diese Ausstellung. Zugleich beginnt auch etwas Neues. Denn die Heilbronner Künstlergruppe BMP hatte sich im Jubiläumsjahr daran gemacht, verschiedene Entwürfe für ein bislang nie realisiertes Denkmal für Ludwig Pfau zu gestalten.

Gerd Kempf, Vorsitzender des Fördervereins „Freunde des Literaturhauses“, wird eine Skizzenmappe mit sieben Blättern von Bräuer, May und Peter vorstellen. Denn nach dem Willen des städtischen Kulturausschusses soll ein Denkmal in Form eines Bootes unter dem Titel „In die Freiheit!“ künftig an den Heilbronner Exilanten und Politiker Pfau erinnern. Eine auf 20 Stück limitierte Auflage mit Skizzen, Druckgrafiken und Zeichnungen zum Boot und seinem Standort sind für 250 Euro zu erwerben.

Eröffnet wird der Abend mit der Vorstellung der im vergangenen Jahr erschienenen bibliophilen Hefte der Marbacher SPUREN-Reihe. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Harry Mergel stellen Eva Ehrenfeld, Leiterin des Hölderlinhauses in Lauffen, und Literaturhausleiter Dr. Anton Philipp Knittel zusammen mit dem Leiter der Marbacher Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten, Prof. Dr. Thomas Schmidt, die Hefte „Hölderlin in Lauffen am Neckar“ sowie die zum Abschluss des Pfau-Jahres erschienene Publikation „Ludwig Pfau und Heilbronn“ vor. Die Marbacher SPURENHEFT-Reihe lädt zu literarischen Entdeckungsreisen durch den Südwesten ein. Die Heilbronner Sprecherzieherin Kerstin Müller rezitiert Gedichte von Hölderlin und Pfau.

Der Eintritt ist frei; eine verbindliche Anmeldung per E-Mail (literaturhaus@heilbronn.de) oder per Telefon (07131 56-2668) ist erforderlich. Im Literaturhaus ist eine FFP-2 Maske zu tragen.