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Maren Wurster liest aus „Das Fell“

Montag, 20. Juni, 19 Uhr im Literaturhaus Heilbronn

Ein versiertes Sprachspiel mit dem Unheimlichen ist Maren Wursters Roman „Das Fell“. Die Schriftstellerin liest am Montag, 20. Juni um 19 Uhr im Literaturhaus aus ihrem hochgelobten Debüt, das bereits 2017 erschienen ist. Die Lesung ist Teil der Beteiligung des Literaturhauses im Rahmen des vom Theaterlabel „Tacheles und Tarantismus“ initiierten diskursiven Kunst- und Stadtentwicklungsprojekts „Hauptstadt der Folgenlosigkeit“.

Vic freut sich auf die Reise mit Karl, ein paar Tage raus aus der Stadt, nur sie beide. Doch dann fährt Karl mit seiner Ex-Freundin und der gemeinsamen Tochter an die Ostsee und reagiert nicht auf Vics Nachrichten. Das erträgt sie nicht. Sie steigt aufs Fahrrad und fährt los. Ihm nach? Zunächst entlang von Kanälen, Seen, durch Wälder. Eine Übernachtung auf einem Campingplatz, eine Begegnung, zwischendurch der Blick aufs Telefon und weiter durch eine Landschaft, die immer fremder wird. Das Fell ist die Geschichte einer Kränkung und einer Verwandlung: Etwas verändert sich in Vic, etwas Unheimliches kommt zum Vorschein. Und ganz oben in ihrem Rucksack liegt ein Stein. In ihrem Debütroman erzählt Maren Wurster das Ende einer Liebe als Naturereignis.

Maren Wurster, geboren 1976 in Filderstadt, studierte Philosophie in Köln und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2017 erschien ihr Roman „Das Fell“, 2021 folgte ihr Memoir „Papa stirbt, Mama auch.“ IM August erscheint im Hanser Verlag ihr neuer Roman „Eine beiläufige Entscheidung“. Maren Wurster ist Teil des Autorinnenkollektivs „Writing with CARE/RAGE“. Sie lebt mit ihrem Sohn im Wendland.

Tickets sind für 10 € auf https://diginights.com/literaturhaus erhältlich.