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Heilbronner Bezüge zur Literaturgeschichte

Literaturhaus verlängert Wettbewerbsfrist

Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation verlängert das Heilbronner Literaturhaus, das voraussichtlich Ende Juli im historischen Trappenseeschlösschen eröffnet wird, die Frist für Kulturschaffende, Künstlerinnen und Künstler sowie Kreative, sich am Wettbewerb für die erste Ausstellung „Heilbronn-er-leseN“ mit Beiträgen zu beteiligen. Neuer Schlusstermin für die erste Phase ist der 9. April 2020.

„Die erste Ausstellung im Trappenseeschlösschen wird Werkstattcharakter haben und einige Heilbronner Anknüpfungspunkte zur Literaturgeschichte thematisieren“, sagt Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel. Als multifunktionales Literaturhaus wird das historische Kleinod Trappenseeschlösschen der Bürgerschaft zurückgegeben. Daher sollen möglichst viele Heilbronnerinnen und Heilbronner den Weg in das multifunktionale Literaturhaus finden. „Deshalb ist es nicht nur naheliegend, sondern auch hochwillkommen, wenn die überaus lebendige Heilbronner Kunst- und Kulturszene und diejenigen, die sich ihr und der Stadt verbunden fühlen, sich mit Beiträgen das Haus auch ein Stückweit aneignet.“

In einem zweiphasigen Wettbewerb sollen zu insgesamt neun Literaten oder deren Werken Beiträge entstehen. Ihr Entstehen soll filmisch dokumentiert und in die Ausstellung integriert werden, wie es im Ausschreibungstext heißt. Neben Beiträgen zu Heinrich von Kleist, Justinus Kerner und Wilhelm Waiblinger sind Ludwig Pfau, Victoria Wolff, Theodor Heuss, Otto Rombach, Herbert Asmodi und Ernst S. Steffen in der Ausstellung vorgesehen. „Wenn wir einzelne Heilbronner Berührungspunkte zur Literaturgeschichte schlaglichtartig beleuchten, sind weder Vollzähligkeit noch umfassende Personen- und Werkdarstellungen möglich und selbstverständlich auch nicht beabsichtigt. Vielmehr wollen wir über Informationen, kleinere Exponate und spielerische Mitmachmöglichkeiten Interesse an einzelnen Personen und deren Werken wecken“, blickt Knittel voraus.