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„Für alle was dabei“

Buntes literarisches Programm

Nachdem mit der Doppelpremiere von Jörg Magenaus Debütroman „Die kanadische Nacht“ am Sonntag, 27. Juni, 11 und 15 Uhr, der Start von Präsenzveranstaltungen im Literaturhaus ansteht, folgen in den kommenden Tagen eine Reihe weiterer Veranstaltungen – zumeist in Präsenz.

So gibt es am Samstag, 3. Juli, um 18 Uhr, in Kooperation mit der VHS und dem Theodor-Heuss-Museum in Brackenheim eine Neuauflage der Literarischen Spaziergänge zu Ludwig Pfau und Theodor Heuss.

Am Sonntag, 4. Juli, liest die Heilbronner Rezitatorin Kerstin Müller um 11 Uhr in einer Kooperation des Literaturhauses und der Städtischen Museen auf der Inselspitze Texte von Thomas Schütte und Robert Walser vor dem One Man House.

Da nun Präsenzveranstaltungen wieder möglich sind, setzt Literaturhaus-Leiter, Dr. Anton Knittel, für den Sommer auf mehrere Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten. „Die letzten Monate haben gezeigt, wie wichtig die digitalen Kanäle in der Kulturszene sind, doch wir alle spüren auch, wie sehr die Menschen sich nach Veranstaltungen vor Ort sehnen“, sagt Knittel. „Auch thematisch ist für alle was dabei: Für Erwachsene, Kinder, Fachpublikum und Neugierige.“

In der Reihe „Debüt am See“ gastiert am Sonntag, 11. Juli, 11 und 15 Uhr, Leander Fischer mit seinem mit dem österreichischen Debütpreis ausgezeichneten Roman „Die Forelle“ am Trappensee. Neben diversen Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr des Heilbronner Dichters und Revolutionärs Ludwig Pfau findet die Reihe „Über Gott (und die Welt) sprechen“ in Kooperation mit der Evangelischen und Katholischen Erwachsenenbildung eine Fortsetzung, die meisten davon im Deutschhof. In dieser Reihe zu Gast sind unter anderem Dr. Michael Krämer (15. Juli), der Büchnerpreisträger Arnold Stadler (22. Juli) und der Mediziner Prof. Michael Lichtwarck-Aschoff (29. Juli), der aus seinem Roman „Robert Kochs Affe“ liest. Im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Freundeskreises am Sonntag, 18. Juli, im Deutschhof liest der Freiburger Autor Kai Weyand aus seinem hochgelobten Roman „Die Entdeckung der Fliehkraft“. Auch Oliver Maria Schmitt ist zu Gast. Er stellt am Freitag, 30. Juli, um 18 und 20 Uhr im Literaturhaus am Trappensee seinen Kolumnenband „Wenn schon tot, dann in Heilbronn“ vor.

Der reiche Veranstaltungsmonat beginnt jedoch am Donnerstag, 1. Juli, und Freitag, 2. Juli, mit zwei digitalen internen Schulveranstaltungen. Auf Einladung des Literaturhauses liest und unterhält sich der Münchner Historiker Professor Dr. Michael Wolffsohn mit Schülerinnen und Schülern des Justinus-Kerner- und des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums über seinen autobiografischen Bericht „Wir waren Glückskinder – trotz allem“. Die Heilbronner Bürgerstiftung und der Förderverein des Elly-Heuss-Knapp Gymnasiums ermöglichten den Kauf je eines Klassensatzes der „deutsch-jüdischen Familiengeschichte“. „Ich bin sowohl der Bürgerstiftung wie auch dem Förderverein und insbesondere den beiden Lehrerinnen Agnes Zeiser und Dorothee Scheel dankbar, dass sie unser Angebot kurzfristig angenommen und ihre Klassen auf die Lesungen vorbereitet haben, damit die Lesung möglichst nachhaltig sein kann“, betont Knittel.

Nähere Informationen zu den Veranstaltungen: https://literaturhaus.heilbronn.de/veranstaltungen-und-lesungen

Tickets für die Spaziergänge und die Lesung: https://diginights.com/literaturhaus